5. März 2009

Ambulante Familienausflüge, Geblüm im Rachen und Kartoffelpressen

So langsam könnte man sagen, dass ich wieder gesund bin. Nachts fühlt sich mein Hals zwar ab und zu noch so an, als würde ich gerade versuchen, einen Rosenstiel hinunterzuwürgen, aber sonst geht es eigentlich wieder.

Trotzdem fällt es mir gerade ziemlich schwer, mich konsequent zum Lernen zu motivieren, obwohl ich nächsten Mittwoch Prüfung habe. Ich hoffe mal, dass es trotzdem reichen wird.

Gestern war ich bei meiner Chefin zuhause. Es wurde ein Hiwi-Treffen einberufen, weil uns eine neue Studie am Uniklinikum vorgestellt wurde, in der ein Zusammenhang zwischen Duftstoffen und Panikattacken untersucht wird, wobei die Probanden in ein Shirt schwitzen müssen, welches dann bei -80°C tiefgefroren wird. Ich bedauere jetzt schon den Hiwi, der die Shirts "verwalten darf"
Ansonsten habe ich dort die bisher schönste antike Möbelsammlung überhaupt gesehen. Ich hätte jedes Stück sofort einpacken können, wenn die Holzfarbe ein bisschen dunkler gewesen wäre. Besonders die noch verpackte Kartoffelpresse auf einem Stubenschrank rundete das Bild ab ^^

Jetzt mache ich mich erstmal auf in die Heimat. Meine ganze Familie muss morgen in Leipzig erscheinen, weil bei uns eine familiäre Herzkrankheit vermutet wird und da müssen wir beim Genetiker auftauchen. Lydia kann leider erst Freitag Nachmittag nachkommen, sie muss ja noch arbeiten.
Und dann feiert meine Mom am Samtag ihren 50. Geburtstag. Es wird also ein ziemlich volles Wochenende.